in Auslandsschuldienst

Meilenstein

Nun ist ein erster Meilenstein gesetzt. Der Vorbereitungslehrgang – für mich in Berlin – wurde absolviert. Neben allerlei nützlichen Informationen von Seiten der ZfA (Zentralstelle für Auslandsschulwesen) und einigen überflüssigen didaktischen Programmpunkten erwies sich vor allem der Austausch mit Kollegen als besonders wertvoll. Man ist nun mal in einer besonderen Situation, die nur derjenige nachvollziehen kann bzw. die nur denjenigen interessiert, der sie selbst mitmacht.

Zur allgemeinen Vorbereitung lässt sich sagen, dass der Austausch mit der künftigen Schule und Kollegen Aspekte wie Wohnungssuche, Autokauf (ja oder nein?), Einreiseformalitäten (Visa, beglaubigte Kopien von Zeugnissen, Aufenthaltsgenehmigung, Rückflug- bzw. Weiterreiseticket etc.) enorm erleichtert. Unbedingt hier den Kontakt suchen und auch aufrechterhalten!

Ein paar Punkte die man bedenken sollte:

  • Anruf bei der Krankenkasse, um die Versicherung im Aus- und Inland(!) zu klären. Als Beamter wechselt man in die Bundesbeihilfe.
  • Anruf bei der Haftpflichtversicherung.
  • Einrichtung eines Kontos bei einer Bank, die es ermöglicht weltweit kostenlos Geld abzuheben (z.B. http://www.dkb.de).
  • Wird ein internationaler Führerschein benötigt?
  • Um die Steuerabwicklung zu erleichtern, sollte man sich überlegen einen Wohnsitz im Inland zu behalten.
  • Impfungen (Hepatitis, Tollwut, Gelbfieber etc.)! Hier auch daran denken, dass man sicherlich (Dienst)Reisen ins Umland unternehmen wird.
  • Wenn der Flug frühzeitig gebucht wird, sicherstellen dass eine kostenlose Umbuchung möglich ist – kostet vielleicht ein paar Euro mehr, lohnt sich aber!

Es hat sich außerdem gezeigt, dass es hilft möglichst viel über den zukünftigen Arbeitsort und die dortige Sicherheitslage zu erfahren. Hierzu gab es von Herrn Roschinski einige sehr gute Tipps auf dem Vorbereitungslehrgang (http://www.stratfor.com, http://www.newsnow.co.uk, http://crisisgroup.org).

Für mich war es wichtig möglichst viele Dinge bereits frühzeitig zu erledigen und mich mit Costa Rica auseinanderzusetzen. Dadurch habe ich mich auf dem Vorbereitungslehrgang gut vorbereitet gefühlt und wurde auch durch die Sicherheitshinweise nicht verunsichert. Dies lag aber nicht zuletzt daran, dass ich sowohl von Seiten der Schule, der Kollegen als auch der ZfA eine große Unterstützung erfahren habe. Und wie sagt man es immer so schön seinen Schülern: Bei Fragen, fragen!